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Geist-Muskel-Verbindung: Mythos oder Wunderwaffe?

Ihr kennt das Problem: Man trainiert bis zum Abwinken, doch in manchen Körperpartien will es partout zu keinem Muskelzuwachs kommen. Woran kann das liegen? Muskeln brauchen genau wie alle andere Bestandteile des Körpers Befehle vom Gehirn, um zu funktionieren. Je klarer und bedachter diese Signale sind, desto mehr Leistung kann der Körper erbringen. Wer also Muskeln effektiv aufbauen will, muss die Steuerzentrale Gehirn hundertprozentig im Griff haben. Ist die Geist-Muskel-Verbindung also die Lösung für Trainingsfrustration?

 

Was ist eine Mind-Muscle-Connection?

 

Dieser Fachbegriff drückt den Sachverhalt aus, dass eine Einheit zwischen Körper und Geist besteht. Beim Fördern der Verbindung zwischen Muskulatur und Gehirn versucht man, einen Gegenstand nur mit Hilfe einzelner Zielmuskeln kontrolliert zu bewegen, um diese Muskelpartie besonders intensiv zu spüren. Das Ziel: Genau wahrzunehmen, wie sich einzelne Muskelfasern kontrahieren und anschließend wieder entspannen, um diese bewusst steuern zu können.

Eine gelungene Geist-Muskel-Verbindung ist somit im Grunde nichts anderes als eine gute Konzentrationsfähigkeit gepaart mit einem ausgiebigen Gespür für die einzelnen Regionen des Körpers: Ein "In-sich-Gehen". Bei unserer Recherche sind wir unter anderem auf einen sehr ausführlichen und gut verständlichen Artikel bei got-big.de gestoßen. Dort wird noch genauer anhand von Beispielen beschrieben, wie Muskeln zusammenarbeiten und wie ihr sie in den Griff bekommen könnt. Empfehlenswert!


Stichwort Multitasking: Gift für die Konzentration


Eines der größten Defizite unserer Zeit: Wir verlieren die Fähigkeit, uns auf das Wesentliche zu fokussieren. Ablenkung ist dieser Tage Geist-Muskel-Verbindungüberall vorhanden - kaum einer beschäftigt sich mehr mit nur einer Sache. Wenn wir arbeiten, surfen wir nebenbei, beim Reden mit Freunden sind wir gleichzeitig dank Smartphone in unseren E-Mail-Postfächern und beim Trainieren starren wir auf den Fernseher. Der erste Schritt zur Steigerung der Geist-Muskel-Verbindung: Ablenkung minimieren.

 

Stichwort Visualisierung

 

Die geistige Auseinandersetzung mit dem, was man tut, ist für den späteren Erfolg ganz entscheidend. Wer denkt, das Training beginne beim betreten des Fitnessstudios, der täuscht sich gewaltig. Schon im Vorhinein sollte man sich mit seinen Zielen befassen, Strategien entwickeln, Trainingspläne und Muskelpartien visualisieren.

 

 

Hier nun eine Stichpunktliste, um die Geist-Muskel-Verbindung zu optimieren:

 

Und hier ein paar Konzentrationsübungen für den Alltag (diese mögen zunächst banal und themenfremd wirken, ihr werdet aber schnell merken, dass sie beim Muskelaufbau helfen):

 

Fazit: Die Geist-Muskel-Verbindung ist kein Mythos, sondern vielleicht der Schlüssel zu jedem langanhaltenden Trainingserfolg. Bemüht man sich über einen längeren Zeitraum um diesen geistigen Fokus in Alltag und Training, tritt bald die Belohnung ein: Die Besinnung wird zum Automatismus und Konzentration, Bewusstsein und Willen vereinen sich zu einer nicht für möglich gehaltenen Optimierung des Trainings.

 

 

 

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